Wissenschaft
!

Ingrid Stein "Bindungsrepräsentation, Problembewältigungsstrategien, physisches Gesundheitsempfinden, Verhaltensauffälligkeiten bei sechs- bis achtjährigen Kindern aus Ein- und Zweielternfamilien und emotionale Scheidungsverarbeitung bei Scheidungskindern

ISBN 978-3-934795-96-X

280 Seiten, zahlr. s/w u. farb Abb.

Unterscheiden sich Kinder aus Eineltern- und Zweielternfamilien in ihrem Verhalten?

Die Annahme, dass solche Unterschiede durchaus feststellbar sind, soll mit Hilfe von fünf zur wissenschaftlichen Arbeit vorgesehenen Fragebögen überprüft werden.

Zentrale Befunde der Studie sind: Scheidungskinder unterscheiden sich von Nichtscheidungskindern in wesentlichen Bereichen des Verhaltens. Auch der Blick auf die Geschlechtszugehörigkeit trifft unterschiedliches Verhalten an. Altersunterschiede hingegen sind hier nur in geringem Maße wirksam; bezüglich der Bindungssicherheit sind sie relevant.

Die Ergebnisse zeigen, dass nach Scheidung und Trennung der Eltern für die betroffenen Kinder und ihre Erziehungsberechtigten psychologische und pädagogische Unterstützung wichtig ist und wo Schwerpunkte von Problem und Hilfebedarf liegen.

Yvonne-Christine Borchert "Bindungsentwicklung und -stabilität im Scheidungskontext"

ISBN 978-3-934795-95-2

349 Seiten

Obwohl die Scheidungsrate seit 2004 stagniert, leben immer mehr Kinder und Jugendliche im Kontext der elterlichen Trennung und Scheidung. Nur einige nationale und internationale Studien beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Scheidung auf die Kinder in der Altersspanne von fünf bis acht Jahren. Um die Forschungslücke zu schließen, wurde diese Längsschnittstudie an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz initiiert, in welcher 86 Eltern-Kind-Paare über drei Jahre mit jährlichen Befragungen begleitet wurden.

Die vorliegende Studie hat sich zum Ziel gesetzt, speziell die Sicht der Kinder in Bezug auf die unterschiedlichsten Belange im Scheidungsprozedere zu beleuchten und im Vergleich zu Nichtscheidungskindern zu analysieren (u.a. das Coping-, Bindungs- und Erziehungsverhalten). Primär wird der Frage nachgegangen, in wieweit sich die Bindungsqualität und -stabilität der Scheidungskinder von Kindern aus Zweielternfamilien unterscheidet. Obwohl zu keinem Zeitpunkt ein Unterschied der Bindungsverteilung beider Stichproben nachgewiesen werden kann, zeigen sich dennoch Einflüsse diverser Variablen (z.B. die emotionale Belastung der Kinder, Geschlecht des Kindes, der elterliche Erziehungsstil), die einen Zusammenhang zur kindlichen Bindungsentwicklung moderieren.

Anhand der Ergebnisse lassen sich weitere spannende Forschungsfelder sowie Empfehlungen für Beratungsangebote ableiten

Yvonne-Christine Borchert, Das Tagebuch für Mobbingopfer

Dokumentation leicht gemacht

 

ISBN 978-3-934795-67-9

60 Seiten, Spiralgebunden

Um die Dokumentation von Mobbinghandlungen am Arbeitsplatz zu vereinfachen, hat der Arbeitskreis gegen Mobbing e.V. (AKM) ein Mobbingtagebuch entwickelt und mit dem Verlag Dietmar Fölbach herausgegeben. Das auf der Basis einer über 18jährigen Beratungspraxis von Mobbingopfern entstandene Mobbingtagebuch ist das erste seiner Art und sucht bundesweit seinesgleichen. Durch das geschlossene Buchformat ist es bei kontinuierlicher Nutzung in besonderer Weise geeignet, Mobbinghandlungen in ihrem Verlauf zu beschreiben und somit später beweisen zu können. Ohne das Führen eines Mobbingtagebuches und die sich daraus ergebende chronologische Dokumentation des Mobbingverlaufs ist es für Betroffene äußerst schwierig, sich in Gesprächen, in schriftlichen Auseinandersetzungen oder gar in einem gerichtlichen Verfahren erfolgreich durchzusetzen, da im Falle eines Prozesses vor Gericht Mobbinghandlungen bewiesen und im Einzelnen dargestellt werden müssen.

 

Das Mobbingtagebuch ist genau das, was ich seit einiger Zeit gesucht habe! Eine Hilfe alles punktgenau aufzuschreiben. Zuerst war ich skeptisch wegen dem Titel des Buchs auf der Titelseite - doch die Idee, dass der Titel des Buchs ein Aufkleber ist, der nach Wunsch problemlos abgezogen werden kann, begeistert mich, so kann das Buch einfach griffbereit auf meinem Schreibtisch liegen - getarnt als Notizbuch oder Adressbuch.

Aus einer Kundenrezensionen bei Amazon.

 

 

 

Frank W. Paulus "Hyperkinetische Störung: Zur Wirksamkeit von Medikationund Training bei Kindern"

ISBN 978-3-934795-90-7
333 Seiten

Im theoretischen Teil erfolgt eine umfassende Darstellung des Störungsbildes „hyperkinetische Störung“ und der wirksamen und überprüften Behandlungs-verfahren. Die sich anschließende Studie fokussiert die kombinierten Effekte eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Selbstinstruktionstrainings unter bestehender Stimulanzienmedikation auf die zwei Leitsymptome Aufmerk-samkeit und Impulsivität bei Kindern mit ADHS innerhalb einer klinischen Versorgungsstichprobe. Die deutlichen und umfassenden Medikationseffekte kontrastieren mit schwächeren und bereichsspezifischen Trainingseffekten.

Dialog als Lebensform

Festschrift für Gerhard Pfafferott

 

Herausgegeben von Thomas Ebers, Markus Melchers und

Andreas Michel-Andino

 

ISBN 978-3-934795-39-6

344 Seiten

Zwölf Autoren decken mit sehr beachtenswerten und originellen Aufsätzen ein breites Spektrum gegenwärtigen Philosophierens ab. Das Buch ist eine außeruniversitäre Initiative zum 65. Geburtstag von Gerhard Pfafferott. Die Herausgeber, die alle der außeruniversitären Philosophie entstammen, haben sich aus eigener Initiative entschlossen, ihren ehemaligen akademischen Lehrer auf diese Weise zu ehren. Bei den anderen Autoren handelt es sich ebenfalls um ehemalige Schüler Pfafferotts oder/und Kollegen, die allesamt spontan die Idee dieser Festschrift mit Beiträgen unterstützten. Da Gerhard Pfafferott sich in seinem Wirken immer durch eine große Bandbreite und Weite des Denkens auszeichnete, kommt in diesem Buch fast jede gegenwärtig vertretene philosophische Richtung zu Wort.

Ulrich Schmitz, Ist Freiheit wirklich unser und der Gottheit Höchstes?

Betrachtungen zur Erinnerung und im Anschluß

an Schellings „Freiheitsschrift“ (1809)

 

ISBN 978-3-934795-44-0

92 Seiten

Das Buch ist eine Arbeitsvorlage: Wir sind alle frei und doch nicht frei. Wir sind, heißt es, zunächst und zumeist Handelnde und dazu – damit es möglichst moralisch zugeht und wir auch die Verantwortung für unser Handeln tragen – frei. Zudem sind wir soziale Wesen und als solche sollten wir möglichst moralisch handeln, also frei sein. Daneben sind wir jedoch – zumindest gelegentlich – auch denkende Wesen und als solche darum bemüht, uns und unsere Umwelt zu erkennen und zu verstehen; bei diesem Bemühen müssen wir einräumen, dass wir recht ohnmächtig den Eindrücken und Vorstellungen, die uns heimsuchen, ausgeliefert, also unfrei sind. Was sind wir also, frei oder unfrei? Das ist hier die Frage, zu der Sie ihre Gedanken auf den freien Seiten der Kap. 1.5, 2.5, 3.6, 4.4 und 5.1 notieren können, die damit zu den wichtigsten Seiten Ihres Buches werden.

Kerstin Weinbach "Umweltpolitisches Engagement im Vereinigungsprozeß"

ISBN 978-3-923532-71-1

220 Seiten

Das Thema „Umwelt” gewann auch in der DDR seit Beginn der achtziger Jahre zunehmend an Bedeutung.

Das wachsende Engagement im Umweltbereich noch zu Zeiten der DDR wurde darüber hinaus nicht zuletzt dadurch befördert, daß zum Beispiel unter dem „Mantel” umweltpolitischer Motivationen politisches Engagement auch außerhalb der staatlich festgelegten Bahnen möglich war, etwa in Form der nach und nach geduldeten „Umweltbibliotheken” (analog zu den überregional bekannteren „Friedensbibliotheken”) unter den Dächern der Kirchen. Parallel stieg die Bedeutung des Umweltthemas in den entsprechenden offiziellen Organisationen des DDR-Systems. Mit der Gründung der Gesellschaft für Natur und Umwelt (GNU) unter dem Dach des Kulturbundes begann das Thema Umweltschutz auch offiziell präsent zu sein (wenn auch lange Zeit vor allem eher in die Richtung des traditionellen Naturschutzes tendierend).

Vor dem Hintergrund dieser verschiedenen Aktionsstränge umweltpolitischen Engagements bereits zu Zeiten der DDR, stellte sich die Frage, welche Folgen die staatliche Vereinigung mit der BRD und die weitgehende Übernahme der dortigen politischen und gesellschaftlichen Strukturen für die Gruppen und Organisationen in diesem Politikfeld haben würde.

Thema der Untersuchung ist der Entwicklungsprozeß der organisatorischen Strukturen des umweltpolitischen Engagements. Im Zentrum der Betrachtung steht daher die Zeit der „Wende” bis zum Zeitpunkt der in diesem Zusammen-hang erfolgten empirischen Erhebung (1993).

Der Fokus der Untersuchung ist dabei die lokale Ebene, da dort der Ausgangs-punkt vor allem der ursprünglich selbständig entstandenen Gruppierungen zu verorten ist.

Max Weber "Zur Lage der bürgerlichen Demokratie in Rußland"

Rußlandbericht 1 (1904)

ISBN 978-3-923532-44-5
128 Seiten

Dieser Text erschien erstmalig 1904 in der Zeitschrift „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“.

Max Weber "Rußlands Übergang zum Scheinkonstitutionalismus"

Rußlandbericht 2 (1906)

ISBN 978-3-923532-45-2
260 Seiten

Dieser Text erschien erstmalig 1906 in der Zeitschrift „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“.

Max Weber

Band 1: Rußlands Übergang zum Scheinkonstitutionalismus

Band 2: Zur Lage der bürgerlichen Demokratie in Rußland


beide Bände zusammen