Zeitgeschichte
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Hans-Klaus Daumen Die Gefallenen und Vermissten aus Kesselheim

Erster und Zweiter Weltkrieg

Eine Mahnung für den Frieden

ISBN 978-3-95638-411-0

246 Seiten, zahlr. s/w u. farb Abb., 28,0 x 21,0 cm, Softcover

Ferhat Cato, Hat sich die SPD überlebt?

Zum 150. Geburtstag der Sozialdemokratie

 

ISBN 978-3-95638-300-7

160 Seiten

Der Autor schildert die großartige Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, in der die älteste deutsche Partei und zweitälteste Partei der Welt, ihre ehemalige Bedeutung zu verlieren scheint. Der Kampf der Arbeiterbewegung um Teilhabe im Kaiserreich, ihr Kampf und Sieg für das demokratische Wahlrecht, die Durchsetzung des Frauenwahlrechtes durch die SPD, die Zeiten ihres Verbotes durch Bismarck, in der Nazi-Diktatur, aber auch in ihrer alten Heimat, im Osten Deutschlands, nach der Zwangsvereinigung mit der KPD, zur SED. Schließlich zeigt das Buch den kontinuierlichen Niedergang der Partei nach ihrem Hoch in den 1970er Jahren unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, auf ihr heutiges historisches Tief und einen Mit-gliederstand, den die SPD vor über hundert Jahren hatte.

 

Ferhat Cato beschreibt eindringlich die strukturellen Probleme der SPD von heute und setzt sich kritisch mit dem Ist-Zustand der Partei auseinander, die er seit 35 Jahren von innen kennt. 2008 wurde er für seine ehrenamtliche Arbeit in der SPD mit der Willy-Brandt-Medaille durch den damaligen Parteivorsitzenden Kurt Beck ausgezeichnet.

Alwina Klauser-Bock, Die geliehene Heimat

ISBN 978-3-923532-85-3

468 Seiten, zahlreiche Abb.

Die sich vor dramatischen Hintergrund abspielenden Ereignisse sind authentische Lebensgeschichte der Hauptperson und ihrer Mitmenschen; sie sind mitreißend und spannend. DIe profunden Kenntnisse der Autorin fundieren nicht nur auf Erlerntem, mehr auf Erlebtem.
Es wird die Niederlassung und das Leben der deutschen Neuankömmlinge auf russischem Boden durch das Prisma der Geschichte ihrer neuen Heimat dargestellt, die in Wirklichkeit ihre geliehene Heimat blieb. Als Stiefbürger behandelt, fühlten sie sich nie richtig zu Hause.
Im Mittelpunkt steht das größte Drama dieser Volksgruppe -- der Zweite Weltkrieg. Die Deportation und Trennung der Famielienangehörigen gleicht einer Fahrt in die Hölle. Der Roman ist voller Spannung und Dramatik mit allem, was das Leben bietet

Carl M. Wilke, Wie Paul Franklin Phantomjäger wurde

Pilot in drei Kontinenten

ISBN 978-3-95638-401-1
320 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen

April 1972. Lieutenant Paul G. Franklin ist nach seiner Ausbildung als Aufklärungspilot in der US-Air Force für ein Jahr nach Thailand kommandiert, um mit seinem Flugzeug vom Typ Phantom im Vietnamkrieg Einsätze – allein, unbewaffnet und unerschrocken - zu fliegen. Weit entfernt von seiner Familie und seinem Land wird er mit den Gefahren und Bedrohungen des Krieges konfrontiert und lernt, die Spannungen zwischen der fremden Kultur in Südostasien und dem Krieg auf der einen Seite und dem American Way Of Life und dem Leben im Frieden auf der anderen Seite zu bewältigen. Seine Frau lebt inzwischen mit dem gemeinsamen Sohn weiterhin in den USA. Nach dem Ende seiner Einsatzzeit in Südostasien wird er nach Zweibrücken in Deutschland versetzt, wo er nach dem „heißen Krieg“ die Spannungen des Kalten Krieges kennen lernt.

Aufbruch - Dokumentation einer Zeitschrift

Dokumentation einer Zeitschrift zwischen den Fronten

Vollständiger Reprint der 12 Ausgaben (1931-1933)

ISBN 978-3-923532-70-4
384 Seiten, 21 x 28 cm

Vorwort von Prof. Dr. Peter Steinbach
(Leiter des Instituts für Geschichte – Neuere und neuste Geschichte – der Universität Karlsruhe (TH), wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin)

Einführung von Dr. Hans Coppi
(Ende 1942 in einem Berliner Frauengefängnis geboren. Seine Eltern wurden wegen ihrer Mitarbeit in der Widerstandsgruppe “Rote Kapelle“ zum Tode verurteilt und hingerichtet. Studierte und arbeitete in Berlin, 1988 tin einer Forschungsgruppe zur Geschichte der “Roten Kapelle“ an der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig, 1992 Promotion mit einer biographischen Studie über Harro Schulze-Boysen, Mitarbeit im Projektverbund Widerstandsgeschichte an der FU Berlin. Zahlreiche  Veröffentlichungen zur “Roten Kapelle“, lebt als Historiker in Berlin)

„Aufbruch“ – 70 Jahre danach von Dr. Susanne Römer
(Dr. phil., Diplom-Soziologin, Jahrgang 1942, Tochter des 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichteten „Aufbruch“-Herausgebers Dr. Josef (Beppo) Römer. Nach langjähriger Arbeit im Bildungs- und Verbandsbereich hauptsächlich in Berlin journalistisch mit Schwerpunkt Politik/Zeitgeschichte tätig. Diverse Veröffentlichungen, u.a. Oswald Bindrich / Susanne Römer: Beppo Römer. Ein Leben zwischen Revolution und Nation, Berlin 1991)

Namenregister

Hans Coppi, Harro Schulze-Boysen - Wege in den Widerstand

Eine biographische Studie

Vorwort von Robert Jungk

ISBN 978-3-923532-28-5
2. Auflage, 256 Seiten

Harro Schulze-Boysens Auflehnung gegen das NS-Regime und insbesondere seine darin eingeschlossenen Kontakte zur sowjetischen Seite haben nach 1945 eine sehr unterschiedliche Wertung erfahren.

Thorsten Stötzer, Landkreis St. Goarshausen

in der französischen Besatzungszeit 1918 - 1929

 

ISBN 978-3-934795-32-7

175 Seiten, zahlreiche Abb.

Gut 46.000 Menschen lebten zwischen 1918 und 1929 im französisch besetzten Landkreis St. Goarshausen. Dieses Buch berichtet vom Alltag vor Ort und dem Einfluss der »großen« Politik. Eigene Kapitel sind zum Beispiel dem Kauber Flaschenhals und den Wahlergebnissen gewidmet, andere dem Separatismus, dem Verhältnis zu den Franzosen und der Entwicklung politischer Parteien im Kreis. Wissenschaftlich fundiert und doch anschaulich erzählt wird ein Stück lokaler Zeitgeschichte lebendig.

Ernst Heimes, Ich habe immer nur den Zaun gesehen

Suche nach dem KZ Außenlager Cochem

ISBN 978-3-923532-39-1
4. Auflage, 223 Seiten, 49 Abb.

Ernst Heimes, Jahrgang 1956, entreißt mit diesem Bericht Dinge und Begebenheiten der Vergessenheit und der Verdrängung, die sich in seiner Heimat ereignet haben.
Anhand von zahlreichen Archivmaterialien, Zeitzeugenberichten und eigenen Beobachtungen werden die Geschehnisse in und um das KZ Außenlager Kochem dokumentiert, in dem politische Gefangene in der Zeit von 1944 bis 1945 leben und leiden mußten.
Gleichzeitig ein einfühlsamer und sehr persönlicher Bericht über die Menschen an der Mosel, über ihre Reaktionen und ihren Umgang – damals und noch heute – mit Dingen, die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung ereigneten.
Die vielen Schwierigkeiten – mit der Umwelt und mit sich selbst –, auf die einer dieser Menschen bei seiner literarischen Aufarbeitung der Vergangenheit stößt, belegen, daß diese Vergangenheit Gegenwart ist. Eine Gegenwart, die uns tagtäglich begleitet, ob wir wollen oder nicht.
Dieses Buch klagt nicht an. Es fordert auf, das Geschehene nicht zu verdrängen, sondern sich dessen bewußt zu sein, so wie es war.

Karl Korneli, Alotschka

Krieg und Liebe in Russland

 

ISBN 978-3-923532-76-6

168 Seiten, zahlreiche s/w Abb.

 

Harald Fahmüller, Ein Jahr und ein Tag

ISBN 3-934795-29-3
2. Auflage, 229 Seiten

Mit 16 ist man noch zu jung zum Erwachsensein und doch ändert sich alles. Es ist die Zeit der ersten romantischen Liebe und der kühnen Zukunftsträume. Der zweite Weltkrieg hat eine ganze Generation Jugentlicher um diese einmalige Erfahrung gebracht.

Harald Fahmüller wird 1945 als 16jähriger eingezogen. Seine Jugend ist damit beendet. Die Mission seiner Kavallerieeinheit, die Westfront in Franken zu stützen, ist in den letzten Kriegstagen zum Scheitern verurteilt. Mehrere Kameraden kommen ums Leben. Er selbst fällt in amerikanische Gefangenschaft und wird in Südfrankreich interniert. Für Harald Fahmüller dauert der Schrecken genau ein Jahr und ein Tag - oder eine Ewigkeit, die er nie mehr vergessen wird.