Ferhat Cato
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Ferhat Cato, Hat sich die SPD überlebt?

Zum 150. Geburtstag der Sozialdemokratie

 

ISBN 978-3-95638-300-7

160 Seiten

Der Autor schildert die großartige Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, in der die älteste deutsche Partei und zweitälteste Partei der Welt, ihre ehemalige Bedeutung zu verlieren scheint. Der Kampf der Arbeiterbewegung um Teilhabe im Kaiserreich, ihr Kampf und Sieg für das demokratische Wahlrecht, die Durchsetzung des Frauenwahlrechtes durch die SPD, die Zeiten ihres Verbotes durch Bismarck, in der Nazi-Diktatur, aber auch in ihrer alten Heimat, im Osten Deutschlands, nach der Zwangsvereinigung mit der KPD, zur SED. Schließlich zeigt das Buch den kontinuierlichen Niedergang der Partei nach ihrem Hoch in den 1970er Jahren unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, auf ihr heutiges historisches Tief und einen Mit-gliederstand, den die SPD vor über hundert Jahren hatte.

 

Ferhat Cato beschreibt eindringlich die strukturellen Probleme der SPD von heute und setzt sich kritisch mit dem Ist-Zustand der Partei auseinander, die er seit 35 Jahren von innen kennt. 2008 wurde er für seine ehrenamtliche Arbeit in der SPD mit der Willy-Brandt-Medaille durch den damaligen Parteivorsitzenden Kurt Beck ausgezeichnet.

Ferhat Cato, Gerhard Rehberg

Bergmann · Bürgermeister · Schalker

ISBN 3-934795-28-5
184 Seiten, zahlr. s/w. Abb.

Gerhard Rehberg ist ein Phänomen, bescheiden, zurückhaltend und das Gegenteil von dem was einen smarten mediengewandten Politiker von heute ausmacht. Er strahlt Vertrauen aus, ist zuverlässig und eine Vaterfigur nicht nur in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen, deren Bürgermeister er mehr als zwanzig Jahre war.

Er war über 10 Jahre Präsident des legendären Bergarbeitervereins, Schalke 04. Auch hier ist er eine Vaterfigur. Ihm verdankt der einstige Skandalclub, daß Ruhe einkehrte und Schalke heute meist nur positive Schlagzeilen schreibt. Apropos Schlagzeilen: die machte er auch früher ohne Schalke – wegen rekordverdächtigen Wahlergebnissen (80 Prozent und mehr), weil er die „olympische Flamme“ von Atlanta u.a. „rettete“.

Das Buch zeichnet neben seiner eigenen Geschichte auch die des Ruhrgebietes und des ganzen Landes nach. Wer sich für Politik interessiert, wie für Heimatgeschichte oder Fußball, erfährt viel über die „Kumpels im Kohlenpott“, das Phänomen „Schalke 04“, sowie Politik- und Gewerkschaftsgeschichte in diesem Buch.