Koblenz / Regionalia
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Matthias Kellermann, Der Sender Koblenz (1934-1945)

ISBN 978-3-95638-416-5

Viele Koblenzer erinnern sich noch an Radio Koblenz mit seinem Sendemast, das nach dem Zweiten Weltkrieg im Oktober 1945 in Lützel seinen Betrieb aufnahm. Weniger bekannt ist die Geschichte des Senders Koblenz von der Einrichtung 1934 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, jenes Senders, dessen Sendemast, Technik und Personal Radio Koblenz übernommen und genutzt hat. Anhand von Erinnerungen und ausgewählten Dokumenten aus erster Hand entwirft dieses Buch ein Bild des Koblenzer Senders in der Zeit von 1934 bis 1945. Grundlage hierfür bildet der Nachlass des Senderleiters Friedrich Fend, der den Sender vom Bau des Sendergebäudes und der Aufstellung des Sendeturms 1934/1935 bis zu den Anfängen von Radio Koblenz 1945 und dem Abriss des Sendemastes im April 1965 begleitet hat. Zudem wirft der Autor auch einen Blick auf die Geschichte des Sendergeländes, das bis zur Aufgabe der Feste Kaiser Franz 1890 als Rübenacher Schanze Teil der Festung Koblenz und Ehrenbreitstein war.

Festung Koblenz und Ehrenbreitstein

Entfestigung 1920-1922  –  Fotografien von Joseph Ring

 

ISBN 978-3-95638-413-4

271 Seiten, Format: 20 x 28 cm, Paperack

2017 jährte sich die Grundsteinlegung der drei Hauptwerke der Festung Koblenz und Ehrenbreitstein zum 200. Mal. Zeitgleich feiert der Verein Feste Kaiser Franz e.V. sein 20-jähriges Bestehen.

 

Aus Anlass dieser zwei Jubiläen beleuchtet dieser Band die Geschichte der Festung Koblenz und Ehrenbreitstein von ihrem Ende her. Dabei liegt der Fokus primär auf der ersten Phase der Koblenzer Entfestigung (1920-1922), in der nach dem Ersten Weltkrieg in zwei Abschnitten die Festungswerke des linken Rheinufers geschleift wurden. Die betroffenen Werke hielt der in Koblenz ansässige Fotograf Joseph Ring (1877-1933) im Auftrag des Entfestigungsamts Koblenz im Bild fest. Diese im Rahmen seiner Arbeit entstandenen Fotografien sind Glücksfall und Unglück zugleich, bieten sie doch ein authentisches Bild der Koblenzer Festungswerke und zeigen aber gleichzeitig deren Ende in Trümmern.

Matthias Kellermann, Die Militärbäckereien der preußischen Festung Koblenz und Ehrenbreitstein

Zur Geschichte der Koblenzer Militärbäckereien unter besonderer Berücksichtigung der Kriegsbäckerei in der Feste Kaiser Franz

 

ISBN 978-3-95638-414-1     

84 Seiten, Format: 20 x 28 cm, Paperback

Der 1816 beginnende Ausbau von Koblenz und Ehrenbreitstein zur preußischen Festung zog den Aufbau einer militärischen Infrastruktur zur Versorgung der Festung und der Garnison nach sich. Bei der Bereitstellung des wichtigen Grundnahrungsmittels Brot setzte die preußische Militärverwaltung in Koblenz auf Selbstversorgung. 1821 ging die im Festungsbauhof/Proviantamt am Clemensplatz (heute Reichenspergerplatz) untergebrachte Garnisonsbäckerei mit zwei in der französischen Zeit installierten Backöfen in Betrieb. Für den Kriegsfall sollten in den folgenden Jahren weitere Bäckereien in den Festungsteilen eingerichtet werden, sodass im Falle einer Armierung ausreichende Kapazitäten zum Brotbacken zur Verfügung standen. So entstand 1827 in dem soeben fertig gestellten Rheinkasemattenkorps (später Rheinanschlusskaserne) der Prototyp eines gänzlich neuen Ofens, der ausgiebig getestet und für gut befunden wurde. Er sollte als Vorbild für drei weitere Backöfen dienen, von denen 1828 zwei in Fort Großfürst Konstantin und einer im Untergeschoss des Kehlturms der Feste Kaiser Franz zur Ausführung kamen. Der Letztgenannte ist heute der einzige noch erhaltene Festungsbackofen der gesamten Festung Koblenz und Ehrenbreitstein.

Matthias Kellermann, Feste Kaiser Franz

(Hrsg. Feste Kaiser Franz e.V.)

ISBN 978-3-95638-403-5

Format: 297 x 210 mm
60 Seiten, Paperback

Die von 1817 bis 1822 erbaute Feste Franz war eine von drei Festen, die die Stadt Koblenz vor feindlichen Angriffen schützen sollten. Das Ensemble aus Feste und einigen vorgeschobenen Werken, das ab etwa 1865 "System Feste Franz" hieß, sicherte bis zu seiner Aufgabe 1890 den Petersberg in Koblenz-Lützel. Die bewegte Geschichte dieses Abschnitts der preußischen Festung Koblenz und Ehrenbreitstein fasst dieser Band zusammen.

Matthias Kellermann, Die preußische Festung Koblenz und Ehrenbreitstein

Zur Geschichte der rechtsrheinischen Festungswerke

 

ISBN 978-3-934795-63-1

212 Seiten, zahlreiche Abb.

20 Jahre nach Abschluss der Befestigungsarbeiten rund um Koblenz und Ehrenbreitstein begann 1854 mit dem Ausbau der Ehrenbreitsteiner Ortsbefestigung die sukzessive Verstärkung der rechtsrheinischen Koblenzer Festungssysteme. Verbesserungen in der Geschütztechnik und der Bau der rechtsrheinischen Eisenbahn erforderten und ermöglichten die Verstärkung alter und den Bau neuer Festungswerke auf dem Plateau vor der Feste Ehrenbreitstein, der Arzheimer sowie der Pfaffendorfer Höhe.
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 verlor die gesamte Festung Koblenz und Ehrenbreitstein aufgrund ihrer Lage jedoch mehr und mehr an Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg zwangen die Bestimmungen des Versailler Vertrags die Deutschen zu einer umfassenden Entfestigung der Rheinlinie, von der auch Koblenz betroffen war. Ein Großteil der rechtsrheinischen Festungswerke fiel 1927 der Schleifung zum Opfer, einzig die Feste Ehrenbreitstein konnte in einer dramatischen Rettungsaktion vor der Zerstörung bewahrt werden.

Matthias Kellermann, 75 Jahre Lützeler Volkspark

ISBN 978-3-934795-87-7

52 Seiten, zahlreiche Abb.

Der Lützeler Volkspark war einst ein Kuriosum, ein Blumenparadies, der schönste Garten der Stadt Koblenz, ja sogar das Sansoucis nicht nur der Einheimischen, sondern auch vieler auswärtiger Besucher.

Feste Kaiser Franz

Zur Geschichte des Festungswerks und des Systems Feste Franz
in Koblenz-Lützel

ISBN 978-3-934795-55-6
3. Auflage, 121 Seiten, zahlreiche Abb.

Ortwin Reich, Fort Konstantin und Koblenzer Kartause

ISBN 978-3-95638-406-6

124 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Paperback

Das Fort Konstantin liegt im Koblenzer Stadtteil Karthause und war früher Teil der preußischen Festung Koblenz. Gebaut in den Jahren 1822-1827 als Vorposten der Feste Kaiser Alexander, liegt das Fort auf einem Plateau, das zu den ältesten Koblenzer Siedlungsplätzen zählt. Bereits im Jahre 1153 wird für diesen Standort in einer Urkunde ein Benediktinerkloster St. Beatus erwähnt, dessen Besitzungen 1331 an den Kartäuserorden übertragen wurden, der mit seinen strengen Ordensregeln fast 500 Jahre lang das religiöse Leben in Koblenz prägte. In der napoleonischen Zeit wurde das Kloster 1802 säkularisiert und nach der Übernahme des Geländes durch die Preußen im Jahre 1818 mit sämtlichen Gebäuden abgerissen. Erst nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg musste das dort errichtete Fort Konstantin entfestigt werden und diente während des Zweiten Weltkriegs teilweise als Luftschutzbunker.

 

Ortwin Reich bietet nicht nur einen fundierten, gut recherchierten und spannend geschriebenen Überblick über die Geschichte und die Entwicklung des Forts Konstantin und der Koblenzer Karthause von der Antike übers Mittelalter bis zur Neuzeit, sondern erhellt damit zugleich erstmals einen bislang zu wenig bekannten Teil der Koblenzer Stadt- und Heimatgeschichte. Zahlreiche historische Dokumente und Illustrationen veranschaulichen die Darstellungen.

Hans Post, Halbserie

Eine Koblenzer Aufstiegsstory – nicht nur für blau-schwarze Fußballfans

ISBN 978-3-95638-105-8

143 Seiten

Adolf Hornberger, 1792 - Fackeln der Freiheit

ISBN 978-3-95638-101-0

146 Seiten, Paperback