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Gero Koch, Bruderkriege

Fürsten, Politiker, Generale und Geheimbünde kämpfen um Vormacht (1866)


Historischer-Roman

ISBN 978-3-934795-49-5
238 Seiten, zahlreiche Abb.

König Wilhelm von Preußen ernennt den Botschafter in Paris Otto von Bismark zu seinem Ministerpräsidenten. Der löst mit Hilfe der "Lückentheorie" den Konflikt um die Heeresreform im Sinne der Krone. Obwohl Schleswig-Holstein frei wird, bleibt Bismark als Verfassungsbrecher und Gewaltpolitiker weiterhin verhasst. Er steht im Begriff, einen Krieg anzustiften, um Österreich in Deutschland die Vormacht zu entreißen, als ein Anschlag auf ihn nur knapp scheitert. Dahinter steht der "Neue Tugendbund", ein Geheimclub, der die freie deutsche Republik erstrebt. Ein Mitglied ist Konrad Watz, Gutsbesitzer in Hessen. Er und seine Frau Johanna streiten für Freiheit, Bürgerrecht und Emanzipation. Bei Ende der Revolution im Jahr 1849 gingen sie nach Amerika, wo Watz für den Norden focht. Nach der Amnestie kam er zurück und übernahm das Erbe des Großvaters. Mit dem Fürsten und Chef des Hauses Mera-Meraburg, seinem Vetter, lebt er in Harmonie. Er wird in interne Affären und ein Duell verwickelt. Konrad will den Offizier, der siegte, erledigen. Anonyme Briefe mit obszönen Drohungen tauchen auf. Konrad und Johanna befürchten, dass die Töchter und ihre Hauslehrerin involviert seien. Die Sache kulminiert während der Kur in Kissingen. Krieg steht bevor, Bismar, Moltke und Roon treiben ihren zögerlichen Monarchen an. Eine Abstimmung im Deutschen Bund wird zum Auslöser, preußische Truppen überschreiten die Grenzen der Gegner. Bereits am 3. Juli 1866 ist mit der Schlacht bei Königgrätz die Entscheidung gefallen. In Kissingen erlebt die Familie Watz ein blutiges Gefecht hautnah. Nach den letzten Kämpfen in Süddeutschland kommt es zum Friedensschluss. Österreich trennt sich von Deutschland, Preußen wird zur einzigen Vormacht. Auf der Saujagd stirbt Fürst Ludwig Adam durch eine Kugel, die Behörden werten es als Unfall. Watz glaubt nicht daran, forscht weiter. Bestehen irgendwie Verbindungen zu den Familienaffären und anonymen Briefen oder gab es vielleicht eine Verwechselung der Personen?

Göbel, Katharina, Nachtschattenküsse

ISBN 978-3-934795-36-5

80 Seiten, zahlr. Abb.

 

Gottfried Schenk, Wenderomanze

ISBN 978-3-934795-86-0
342 Seiten, 16 Farbfotos

Berlin im Freudentaumel zwischen Maueröffnung und Wiedervereinigung. Karl, linksalternativer Jungarchitekt aus dem Westteil der Stadt, und Maike, ehemalige Leistungssportlerin aus Ost-Berlin, erleben den Mauerfall auf höchst unterschiedliche Weise. Karl steckt in einer beruflichen Krise, verschläft das Ereignis sprichwörtlich, während Maike am Brandenburger Tor dabei ist. Auf einer Silvesterparty lernen sie sich kennen. Nach anfänglichen Vorbehalten lässt sich Maike auf eine Liebesbeziehung zu dem Mann aus dem Westen ein, den familiäre Konflikte und die provinzielle Enge seiner ostfriesischen Heimat nach West-Berlin geführt haben, in die «Hauptstadt» der Aussteiger und Systemverweigerer. Aber auch ihr Leben ist mit Altlasten und Problemen beladen. Politische Auseinandersetzungen mit ihren systemkonformen Eltern und die Umstände der Beendigung ihrer Sportkarriere stürzen sie immer wieder in Krisen. Sie erleben eine glückliche gemeinsame Zeit, bis dann, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, das Drama beginnt.

Hans Post, Halbserie

Eine Koblenzer Aufstiegsstory – nicht nur für blau-schwarze Fußballfans

ISBN 978-3-95638-105-8

143 Seiten

Manuela Lewentz-Hering, Agathes Abenteuer

ISBN 3-934795-68-4
120 Seiten

Illustrationen von Mario Jorge da Cunha Machado

Kaum zu glauben, aber eines Tages wird Agathe von einem verzauberten Regenwurm angesprochen, der es sich in einem saftigen Gartenapfel gemütlich gemacht hat. Und weil Agathe ein besonders freundliches Mädchen ist, geht sie auf den unscheinbaren Wurm ein, der sich später als guter Freund erweist. Ein paar Tropfen aus einer Zauberquelle verwandeln Agathe in ein winziges Wesen, das auf diese Weise in eine fremde Welt eintauchen kann. Dort lernt sie neue Freunde kennen, mit denen sie ein Abenteuer nach dem anderen erlebt. Die Begegnung mit einem Maulwurf, der auf der Suche nach einem Freund ist, sorgt für einige Turbulenzen.

 

Ein gewaltfreies Kinderbuch.

 

Die Autorin, Jahrgang 1969, wuchs in Kamp-Bornhofen am Rhein auf und lebt seit 1990 in Hachenburg im Westerwald.

Manuela Lewentz-Hering, Mord im Landschaftsmuseum

ISBN 978-3-934795-62-4
175 Seiten

Hachenburg. Zwischen den Ausstellungsregalen des Landschaftsmuseums findet der Museumsleiter einen Toten. Die Ausstellung zog viele Besucher an, so auch am Mordtag. Die Menschen von Hachenburg sind entsetzt. Alle kannten den Briefträger aus dem Ortsteil Altstadt, der sich in seiner Freizeit in der Feuerwehr engagierte und ein geselliger Mensch war. Eine Liebschaft zu einer verheirateten Frau sorgte vor Jahren für Aufregung. Hat sie etwas mit seinem Tod zu tun?

Tina Schneider, Papa Anna Bleiben!

ISBN 978.-3-934795-83-9
274 Seiten

„Vun mir uss Kitsch“ oder „Do kanns zaubre“ sind längst zu Sinnbildern der romantischen Liebe geworden, in denen sich für viele Liebende und Verliebte der Mythos der eigenen Liebe widerspiegelt. Tina Schneiders Geschichte bedient - vordergründig betrachtet - diesen Mythos. Sie spielt am Rhein und der Mann, in den sie sich heillos verliebt, ist der Fährmann. Und wir wissen, dass ein Fährmann dazu verdammt ist, von einem Ufer zum anderen zu fahren. Er darf weder flussabwärts noch flussaufwärts fahren und kommt so nie wirklich voran. Und an jedem Ufer eine Frau; eine die man hat, und eine, die man will. Akute Verliebtheit führt zum zeitweisen Kontrollverlust der Beteiligten. In diesem Zustand findet das ganze Leben auf einer galaktischen Einbahnstraße in Lichtgeschwindigkeit und ohne Rückspiegel statt. Tina  zeichnet wie ein Seismograf mit heißer, eigenblutgetränkter Nadel die Geschichte einer verrückten, letztlich aussichtslosen Liebe auf. Erst als der Feuersturm langsam abklingt, gelingt es ihr mit Humor, Selbstironie und analytischer Schärfe immer wieder kühle Umschläge auf fiebernde Stirnen zu legen. Emotionale Herzblutattacken werden mit dem Skalpell der Vernunft gnadenlos und perspektivenreich seziert. Dass beide zur Besinnung kommen, und dass Tina ihrem abgestürzten Helden – gegen ihre Interessen – diese Besinnung ermöglicht, das macht sie gleichermaßen wider Willen zur eigentlichen Heldin von Papa Anna Bleiben; einer „Story“, die es – wie sie selbst sagt – „ohne die Band vum Niedeckens Wolfjang un deren Musik jo jar net jöv“.

Wendel Schäfer, Nachgewurf

100 Epigramme

ISBN 978-3-934795-58-7
114 Seiten, zahlr.Abb.

Wendel Schäfer, geb. 1940 in Bundenbach (Hunsrück), lebt in Boppard am Rhein, mit dieser 30sten Buchveröffentlichung wendet sich der Autor wieder Epigrammen zu. Pointiert, mit zum Teil bissiger Ironie. Er schreibt Lyrik, Aphorismen, kurze Prosa und Kinder-, Jugendbuch, vertreten in mehr als 200 Anthologien und literarischen Zeitschriften, zwei Satire-Preise. Vorsitzender vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Rheinland-Pfalz in den 90er Jahren.

Wendel Schäfer, Nebensätzlichkeiten

100 Epigramme

 

ISBN 978-3-95638-103-4

118 Seiten, Paperback 

Wendel Schäfer, Schneckenschneiden

Kurzprosa

 

ISBN 978-3-934795-08-2

144 Seiten